Beschreibung
Der Satz „Císař na Hrad“ hallte vor der Präsidentschaftswahl 1968 durch das Frühlings-Prag und wurde vor allem von Studenten und Künstlern gesungen, da der Träger dieses Namens einige Jahre zuvor Minister für Bildung und Kultur gewesen war. Obwohl die Normalisierungsperiode Čestmír Císař für viele Jahre in Vergessenheit geraten ließ, gab er die Politik nicht auf und engagierte sich weiterhin – er beobachtete die politischen Entwicklungen und analysierte sie kritisch in Samisdat-Publikationen (Úvahy časové i nadčasové, 1976; Náš spor je zásadní, 1978; Na okraj české otázky, 1984 – eine Sammlung von Aufsätzen wurde in der Anthologie „I kapky proděravějí kámen“ (2011) veröffentlicht. Nach den gesellschaftspolitischen Umwälzungen im November 1989 kehrte er kurzzeitig ins öffentliche Leben zurück und wurde zum zweiten Mal für das Präsidentenamt nominiert. 1992 zog er sich aus der Politik zurück, blieb aber nicht untätig – er verfolgte weiterhin das politische Geschehen und veröffentlichte. Sein Hauptwerk sind seine umfangreichen Memoiren „Člověk a politik. Kniha vzpomínek a úvah“ (1998) oder „Paměti. Nejen o zákulisí Pražského jara“ (2005). Ergänzt wird dies durch die schmale Autobiografie „Moji českoslovenští presidenti“ (1. Aufl. 2006). Sie enthält zehn Porträts von neun Staatsoberhäuptern der Tschechoslowakei, die Č. Císař persönlich kannte und mit denen er zeitlebens in Kontakt stand, beginnend mit T. G. Masaryk und endend mit V. Havel. Der Autor beschreibt ihre…
Information
Author: Císař Čestmír
Language: Czech
Publication date: 1. März 2013
Manufacturer: TeMi CZ, s ro
Genres: Historische Persönlichkeiten, Sachliteratur, Bücher, Fiktion, Geschichte und Fakten, Biografien und Autobiografien
Type: Gebundene Bücher
Pages: 184
ISBN/EAN: 9788087156773

