Křesťanství v českých zemích - Od knížete Bořivoje k dnešku – Mikulec Jiří (2025)

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Beschreibung

Spiritualität, das Leben von Klerikern, Mönchen und Nonnen, der Zölibat, das christliche Jahr mit seinen Feiertagen, Festen und Wallfahrten sowie sakrale Architektur und christliche Kunst prägen die tschechische Landschaft. Die Autoren dieses Buches verstehen das Christentum als Weltanschauung und kulturelles Element, das das Gebiet des tschechischen Staates und seine Bewohner seit über tausend Jahren formt.

Das Christentum gelangt als politische Kraft in das heidnische Mitteleuropa, verändert alte kulturelle und Machtverhältnisse und etabliert neue. Kirche und Staat lassen sich nur schwer trennen, doch paradoxerweise ringt die Kirche bald um ihre eigene Emanzipation, und beide Institutionen geraten in zahlreiche Konflikte.

Die Hussitenrevolution markiert den Beginn der Auseinandersetzung der Ideen. Aus dem Nebeneinander verschiedener Konfessionen entwickelte sich später das Konzept der religiösen Toleranz, das in manchen Epochen Anklang fand, in anderen jedoch abgelehnt wurde. Die Säkularisierung, die wir als Produkt der Moderne wahrnehmen, hat ihre Wurzeln bereits im späten 18. Jahrhundert. Damals wich mit der Industrialisierung die sakrale Zeit der „industriellen“ Zeit. Das lange 19. Jahrhundert bot jedoch auch Gelegenheit für erste wissenschaftliche Reflexionen über Religion, die grundlegend für die moderne Religionswissenschaft sind.

Information

Author: Mikulec Jiří

Language: Czech

Publication date: 14. Mai 2025

Manufacturer: Nakladatelství Paseka sro

Genres: Sachliteratur, Bücher, Geschichte und Fakten

Type: Gebundene Bücher

Pages: 832

ISBN/EAN: 9788076374836

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