Beschreibung
Ein außergewöhnliches persönliches Zeugnis aus dem Ghetto Theresienstadt, das den Krieg eingemauert in den örtlichen Baracken überstand. Otto Weiss’ Novelle „Ich sah Gott, und es war schlecht“ ist ein einzigartiges literarisches Werk und ein eindringliches persönliches Zeugnis von historischer Bedeutung. Otto Weiss schrieb dieses Buch 1943 in Theresienstadt; seine damals 13-jährige Tochter Helga, die bereits das Tagebuch 1938–1945 verfasst hatte, fügte die Illustrationen hinzu. Gemeinsam widmeten sie das Buch Helgas Mutter Irena zu ihrem Geburtstag. Kurz darauf wurde Otto Weiss mit einem Transport nach Auschwitz deportiert, von wo er nie zurückkehrte. Gott, der menschliche Gestalt annahm, kommt nach Theresienstadt, um sich selbst ein Bild von der Lage der inhaftierten Juden zu machen. Die schlichte Geschichte ist von Ernsthaftigkeit und Tiefe durchdrungen; ein aufgesetztes Lächeln verbirgt Bitterkeit und Trauer. Das Buch enthüllt die Monstrosität und Raffinesse der betrügerischen Nazi-Propaganda, mit der die Wahrheit verschleiert und die Welt getäuscht wurde.
Information
Author: Weiss Otto
Language: Czech
Publication date: 12. Oktober 2016
Manufacturer: Nakladatelství JOTA, sro
Genres: Historische Persönlichkeiten, Sachliteratur, Bücher, Fiktion, Geschichte und Fakten, Biografien und Autobiografien
Type: Gebundene Bücher
Pages: 112
ISBN/EAN: 9788074629945

