Beschreibung
Wie subtilere Formen der Machtgleichgewichtspolitik Staaten helfen können, ihre Ziele gegenüber aggressiven Mächten ohne Kriege oder Wettrüsten zu erreichen. Am Ende des Kalten Krieges stiegen die Vereinigten Staaten zur mächtigsten Nation der Welt auf und nutzten diese Macht, um Kriege gegen kleinere Länder im Nahen Osten und in Südasien zu beginnen. Laut der Theorie des Machtgleichgewichts – dem Fundament des Realismus in den internationalen Beziehungen – hätten sich andere Staaten militärisch verbünden müssen, um der wachsenden Macht der USA entgegenzuwirken. Doch sie taten es nicht. Auch haben sie sich nicht zusammengeschlossen, um der chinesischen Aggression im Südchinesischen Meer oder den russischen Offensiven entlang seiner Westgrenze entgegenzutreten. Das bedeutet nicht, dass die Machtgleichgewichtspolitik tot ist, argumentiert der renommierte Politikwissenschaftler T. V. Paul, sondern dass sie eine andere Form angenommen hat. Anstatt auf bekannte Strategien wie aktive Militärbündnisse und Aufrüstung zu setzen, betreiben führende Mächte „Soft Balancing“. Dieses versucht, bedrohliche Mächte durch internationale Institutionen, informelle Bündnisse und Wirtschaftssanktionen einzudämmen. Paul ordnet die Entwicklung dieses Machtgleichgewichtsverhaltens in den historischen Kontext der Zeit nach Napoleon bis heute ein…
Information
Author: Paul TV
Language: English
Publication date: 2. November 2018
Manufacturer: Bohemian Ventures, spol. s ro
Genres: Englische Literatur, Bücher, Fremdsprachige Bücher
Type: Gebundene Bücher
Pages: 256
ISBN/EAN: 9780300228489

