Beschreibung
Das Einführen spitzer Gegenstände in die Haut oder andere Körperteile zu Schönheitszwecken oder aus anderen Gründen ist eine Jahrtausende alte Praxis. Die älteste in Ägypten entdeckte Mumie hatte ein Ohrloch. Antike afrikanische Zivilisationen kannten den Brauch, Lippen und Zunge zu durchstechen. Tatsächlich wurde der älteste Nachweis für ein Gesichtspiercing erst 2020 am Skelett eines Mannes gefunden, der vor etwa 12.000 Jahren lebte. ***** Ohrlöcher waren im Laufe der Geschichte weit verbreitet. Sie dienten oft dem spirituellen Schutz; man trug Metall in den Ohren, um zu verhindern, dass böse Geister durch den Gehörgang ins Gehirn eindringen. Antike afrikanische Stämme und die Ägypter praktizierten, ähnlich wie Menschen in Asien, auch Körpermodifikationen wie das Dehnen der Ohrläppchen. ***** Diese Praxis ist bei königlichen Persönlichkeiten auf der Totenmaske des jungen ägyptischen Pharaos Tutanchamun und auch auf Buddha-Statuen zu sehen, bei denen seine Ohrläppchen fast bis zu den Schultern reichen. ***** Nasenpiercings sind im Nahen Osten wahrscheinlich über 4.000 Jahre alt und wurden oft verschenkt. Bei einigen afrikanischen Stämmen ist es bis heute Tradition. ***** In Indien wurden Nasenpiercings aus ganz anderen Gründen gestochen. Schmuck wird üblicherweise im linken Nasenloch von Frauen getragen. Im Ayurveda, der traditionellen indischen Gesundheitslehre, …
Information
Author: Fiksa Radek
Language: Czech
Publication date: 16. Oktober 2023
Manufacturer: Bodyart Press sro
Genres: Bücher, Enzyklopädie, Sachliteratur
Type: Bücher - Taschenbuch
Pages: 300
ISBN/EAN: 9788088615088

