Beschreibung
Der Begriff „Menschenrechte“ ist seit Jahrzehnten fester und untrennbarer Bestandteil des politischen Diskurses und unserer Sprache. Akademiker, Journalisten, Kommentatoren und Intellektuelle aller Art sprechen und schreiben über Menschenrechte, Aktivisten, Politiker und Staatsmänner setzen sich für sie ein – kurzum, dieser Begriff hat sich dauerhaft im öffentlichen Raum etabliert. Trotz seiner Allgegenwärtigkeit existieren jedoch verzerrte Vorstellungen darüber, wie Menschenrechte und die Menschenrechtsbewegung entstanden sind, woher diese „letzte Utopie“ stammt und wo ihre Wurzeln liegen. Genau dies ist das Thema von Moyns Buch „Die letzte Utopie“, dessen tschechische Ausgabe ein Vorwort von Pavel Barša enthält. Moyn zeigt vor allem, dass es ein Fehler wäre, die Wurzeln der Idee der Menschenrechte tief in der Vergangenheit zu suchen und unsere Gegenwart als Höhepunkt der Menschheitsgeschichte zu verstehen, in dem der historische Kampf für Menschenrechte abgeschlossen sei. Moyn widerlegt die allgemein anerkannte These, dass die philosophischen Ursprünge der Menschenrechte auf das Naturrecht der Stoiker und Christen zurückgehen, welches später die Gesellschaftsvertragstheorien des 17. Jahrhunderts beeinflusste, und dass ihre politischen Ursprünge in der amerikanischen und französischen Revolution des 18. Jahrhunderts liegen. Die Vorstellung, dass die Menschenrechte im Jahr … entstanden sind, ist widerlegt.
Information
Author: Moyn Samuel
Language: Czech
Publication date: 1. Juni 2022
Manufacturer: RYBKA Verlag – Michal Rybka
Genres: Sachliteratur, Sozialwissenschaften, Bücher, Geschichte und Fakten, Fach- und technische Literatur
Type: Bücher - Taschenbuch
Pages: 392
ISBN/EAN: 9788087950920

