Beschreibung
Raissa Maritain (1883–1960), geborene Umancova, wurde in Rostow am Don, Russland, in eine jüdische Familie geboren. Nach zehn Jahren emigrierten ihre Eltern mit ihren Töchtern nach Paris, wo Raissa 1901 während ihres Studiums an der Sorbonne ihren späteren Ehemann Jacques Maritain kennenlernte. Die spirituelle und intellektuelle Entwicklung des Paares verlief in enger Verbindung, da sie ihr philosophisches Denken gemeinsam auf der mittelalterlichen Philosophie und den Gedanken Johann Bergsons, bei dem sie studierten, gründeten. Unter dem Einfluss von Ludwig Bloy konvertierten sie zum Katholizismus. In ihrem Haus in Meudon versammelten sie einen Kreis spirituell enger Freunde aus kulturellen, philosophischen und kirchlichen Kreisen. 1940 emigrierten sie nach Kanada und lebten später in New York (1944 ernannte Charles de Gaulle Jacques Maritain zum Botschafter beim Vatikan; die Maritains verbrachten die Jahre 1945–1948 in Rom). Diesen Lebensabschnitt beschreibt Raissa Maritain in dem vorliegenden Buch (ursprünglich zweibändig: New York 1941, 1944; Erstveröffentlichung in Frankreich in einem Band: 1948), das als ihr bedeutendstes Werk gilt. Darin erinnert sie sich an ihre Kindheit in Mariupol, die Emigration nach Frankreich, ihr Studium, ihre berufliche Laufbahn, ihre Konversion zum Katholizismus, die Freunde, die sie im Leben begleiteten, und ihr gemeinsames Leben mit …
Information
Author: Maritainová Raissa
Language: Czech
Publication date: 1. Januar 2012
Manufacturer: Nakladatelství Triáda, sro
Genres: Sachliteratur, Bücher, Fiktion, Biografien und Autobiografien
Type: Gebundene Bücher
Pages: 384
ISBN/EAN: 9788087256503

