Beschreibung
Obwohl Österreich-Ungarn nie ein Kolonialreich errichtete, hatte es Interessen in einigen Überseegebieten. Dazu gehörte der Ferne Osten, in den bereits im 18. Jahrhundert Händler der Habsburgermonarchie eintrafen. Dennoch war Österreich ein Spätzünder in Ostasien. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts war der Ferne Osten einer der Brennpunkte internationaler Spannungen. Die Auswirkungen auf die österreichisch-ungarische Politik waren eher indirekt – die Aufmerksamkeit des russischen Rivalen wurde vom Balkan abgelenkt. Wien stärkte jedoch seine Präsenz in Ostasien, erwog die Errichtung eines Marinestützpunkts in China, beteiligte sich an der Niederschlagung des Boxeraufstands und erhielt eine Konzession in Tianjin. Die Position der Monarchie im Handel mit Japan verbesserte sich nach 1900, und die Erfolge der Škoda-Werke vor 1914 ließen vermuten, dass sich auch der Handel mit China entwickeln könnte. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs stellte sich Japan jedoch auf die Seite der Alliierten, und 1917 folgte China diesem Beispiel. Damit endete das österreichisch-ungarische Engagement in Fernost. Welcher Art war die Wiener Politik in Fernost? Wie aktiv waren österreichisch-ungarische Unternehmen auf den lokalen Märkten? Unsere Publikation will diese und weitere Fragen beantworten.
Information
Author: Skřivan, ml. Aleš, Skřivan, st. Aleš
Language: Czech
Publication date: 5. November 2014
Manufacturer: Nakladatelství Pankrác sro
Genres: Sachliteratur, Technik, Bücher, Geschichte und Fakten, Fach- und technische Literatur
Type: Gebundene Bücher
Pages: 254
ISBN/EAN: 9788086781235

