Beschreibung
Warum wurde der letzte russische Zar zusammen mit seinem Koch erschossen? Wer kümmerte sich um Stalins Speiseplan in seiner geheimen Datscha bei Moskau? Was aßen die ersten Liquidatoren der Tschernobyl-Katastrophe? Witold Szabłowskis neues Buch knüpft thematisch an seinen Bestseller „Wie man einen Diktator füttert“ an. Diesmal verfolgt der Autor die Lebenswege der Köche, vor deren Augen und mit deren Gerichten die Geschichte Russlands und der Sowjetunion geprägt wurde. In achtzehn Geschichten erzählt er die Schicksale von Menschen, die für die Staatschefs von Nikolaus II. bis Putin sowie für sowjetische Soldaten in Afghanistan kochten. Er trifft Überlebende der Hungersnot in der Ukraine und der Leningrader Blockade und nimmt uns mit in die Küche des belagerten Asowstal-Werks in Mariupol. Er enthüllt, was die ersten Kosmonauten aßen, und versucht gleichzeitig herauszufinden, wie viel Wahrheit in Putins Geschichte steckt, sein Großvater habe für Lenin und Stalin gekocht. Dieses Buch handelt vor allem davon, wie scheinbar harmlose Kochkunst für politische Zwecke instrumentalisiert werden kann und wie das russische Reich seine Bevölkerung über die Jahrhunderte hinweg geschickt mit Propaganda versorgt hat. Ein Blick hinter die Kulissen des russischen Regimes eröffnet uns eine einzigartige Perspektive auf das Schicksal des Landes von den letzten Zügen des Zarismus bis in die Gegenwart, ergänzt durch zahlreiche Rezepte.
Information
Author: Szablowski Witold
Publication date: 31. Oktober 2023
Manufacturer: Dokořán sro
Genres: Fach- und technische Literatur, Bücher, Gesellschaft und Politik, Sozialwissenschaften
Type: Gebundene Bücher
Pages: 400
ISBN/EAN: 9788076750746

