Beschreibung
Ist eine umfassendere Metapher des Ganzen oder eine ironische Betrachtung des Individuums für die Vermittlung historischer Erfahrung aussagekräftiger? Sollte sie die Form eines vollendeten Gedichts annehmen, dessen Witz der Leser vorbehaltlos akzeptiert, oder die von Textfragmenten, die der Leser selbst zu einem Ganzen zusammensetzen muss? Die mexikanische Literatur des 20. Jahrhunderts hat dieses aristotelische Thema in den Werken von Octavio Paz und Carlos Monsiváis meisterhaft erforscht. Zwei bedeutende Persönlichkeiten des mexikanischen Geisteslebens – der Dichter und Essayist Paz und der Journalist und Literaturchronist Monsiváis – haben die hispanisch-amerikanische Kultur durch ihr Werk und ihre öffentlichen Auftritte maßgeblich geprägt und wichtige Impulse für die Interpretation westlichen kritischen Denkens und Humanismus gegeben. Durch eine Analyse der literarischen Darstellung des entscheidenden Jahres 1968, die Interpretation von Symbolen in der mexikanischen Kultur, die Analyse ausgewählter Genres und Reflexionen über die Stellung des Schriftstellers in der Gesellschaft zielt diese vergleichende Studie ausgewählter Texte beider Autoren darauf ab, die mexikanische Gesellschaft des letzten Jahrhunderts dem tschechischen Leser näherzubringen und gleichzeitig auf überraschende Überschneidungen im Verständnis der jüngeren Geschichte unseres Landes aufmerksam zu machen.
Information
Author: Riebová Markéta
Language: Czech
Publication date: 1. Februar 2014
Manufacturer: Host - vydavatelství, sro
Genres: Rechtswörterbücher, Bücher, Fach- und technische Literatur, Sozialwissenschaften, Gesetz
Type: Gebundene Bücher
Pages: 190
ISBN/EAN: 9788074910579

