Beschreibung
Edward Ciesielski geriet im Januar 1941 in die Hände der Gestapo. Er ertrug die Qualen der Verhöre und durchschritt Anfang April 1941 die Tore des Konzentrationslagers Auschwitz. Damals war noch unbekannt, welche Schrecken sich hinter dem Stacheldraht abspielten. Sie sprengten jedes menschliche Vorstellungsvermögen und spiegelten die ganze Monstrosität von Hitlers Faschismus wider. Der neunzehnjährige junge Mann ertrug tapfer die psychischen und physischen Qualen. Nach einigen Monaten jedoch dachte er an Selbstmord. Er gestand: „Ich wollte mich nachts an den Stacheldraht klammern oder erhängen. Mir war klar, dass ich unter solchen Bedingungen ohnehin nicht lange überleben würde. Ich wollte mein Leiden verkürzen.“ Doch er gehörte zu denen, die mit den ersten Transporten in Auschwitz ankamen und es schafften, selbst in dieser Hölle ihre Menschenwürde und ihren Glauben an die Menschheit zu bewahren. Selbstmord sei feige, hatte ihm einer gesagt. Im Falle eines Polen und politischen Gefangenen wäre er geradezu schändlich. Wir müssen überleben, damit die Welt von den Nazi-Verbrechen erfährt. Diese Worte hatten sich tief in Ciesielskis Gedächtnis eingebrannt. „Ich biss die Zähne zusammen und sagte mir: Ich muss überleben.“ Die Flucht aus dem Lager war alles andere als einfach. Der Weg in die Freiheit war voller Hindernisse und tödlicher Gefahren. Doch wie Ciesielski schreibt: „Es ging nicht ums eigene Überleben, sondern um gemeinsame Ziele.“ Diese…
Information
Author: Ciesielski Edward
Language: Czech
Publication date: 2. Mai 2019
Manufacturer: Vydavatelství VÍKEND - J. Černý
Genres: Bücher, Fiktion, Politiker, Biografien und Autobiografien
Type: Gebundene Bücher
Pages: 176
ISBN/EAN: 9788074332524

