Interhelpo – Tragický příběh československých osadníků v Sovětském svazu – Marek Jaromír (2020)

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Beschreibung

Auch die Tschechoslowaken errichteten ein sozialistisches Paradies. Und auch sie wurden vertrieben. Aufgrund des Krieges und der rücksichtslosen Kollektivierung befand sich die Sowjetunion 1921 wirtschaftlich am Ende. Daher ergriff sie Rettungsmaßnahmen: Sie lockerte die streng kontrollierte Wirtschaft und bat Kommunisten aus aller Welt um Hilfe, nicht nur finanzieller Art – jeder Genosse konnte kommen, um Landwirtschaft und Industriebetriebe aufzubauen und damit den sozialistischen Traum zu verwirklichen. Im März 1925 brach die erste von mehreren Expeditionen der tschechoslowakischen Gruppe Interhelpo auf, die sich hauptsächlich aus Arbeitern und Kleinhandwerkern zusammensetzte. Ihr Ziel war Kirgisistan, das ihnen kommunistische Agitatoren als das gelobte Land anpriesen. Umso größer war ihre Überraschung, als sie in einer Halbwüste ankamen, wo die Gleise endeten. Doch das war erst der Anfang ihrer tragischen Geschichte. Zwar gelang es ihnen, Betriebe und Fabriken zu errichten, doch nur wenige der Siedler, die schließlich vertrieben und verfolgt wurden, würden dies als einen erfüllten Traum bezeichnen.

Information

Author: Marek Jaromír

Language: Czech

Publication date: 21. September 2020

Manufacturer: Host - vydavatelství, sro

Genres: Sachliteratur, Sachliteratur, Bücher, Geschichte und Fakten

Type: Gebundene Bücher

Pages: 327

ISBN/EAN: 9788027502448

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