Beschreibung
Diese tschechischsprachige Studie untersucht die ambivalente Rolle der Religion als Quelle von Konflikten und zugleich als Mittel zu ihrer Beruhigung in der heutigen globalisierten Welt, in der sich Kulturen und Weltanschauungen vor dem Hintergrund historischer Konflikte vermischen. Der Soziologe Ulrich Beck wird als überzeugter Verfechter einer individualisierten Religiosität vorgestellt, einem Thema, mit dem sich auch Charles Taylor beschäftigt; außerdem teilt er mit Denkern wie Jürgen Habermas das Interesse an der Rolle der Religion im öffentlichen Raum. Das Buch betrachtet Gewalt und Frieden als miteinander verbundene Merkmale universalistischer Religionen, da diese universelle Geltungsansprüche erheben. Ausgehend von Beobachtungen zeitgenössischer Soziologen wie Gilles Kepel geht Beck über die Beschreibung hinaus und zeigt mögliche Wege in die Zukunft auf. Diese Ansätze sollen nicht neue Massen von Gläubigen in sich leerende Kirchen bringen, sondern Einzelnen das Potenzial ihrer eigenen Formen religiöser Erfahrung aufzeigen und der Gesellschaft die Vorteile einer kosmopolitischen pluralen Konstellation vor Augen führen, auch unter europäischen Muslimen. Das Buch richtet sich an alle, die sich für Religion in der modernen Gesellschaft und kulturelle Konflikte interessieren, insbesondere an Studierende der Religionswissenschaft und Religionssoziologie. Der Inhalt ist auf Tschechisch.
Informationen
Author: Beck Ulrich
Language: Tschechisch
Publication date: 20. April 2018
Manufacturer: Nakladatelství Karolinum
Genres: Sachliteratur, Bücher, Esoterik und Spiritualität
Type: Bücher - Taschenbuch
Pages: 208
ISBN/EAN: 9788024637877

