Beschreibung
In diesem zweiten Band seiner umfassenden Betrachtung des Verhältnisses zwischen Gesellschaft und Wissen setzt Peter Burke, emeritierter Professor für Kulturgeschichte an der University of Cambridge, seinen Überblick über die Entwicklung von Wissen und Bildungspraktiken, Institutionen und Strömungen „von Gutenberg bis Google“ fort. Die Trennlinie zwischen den beiden Bänden bildet das Jahr 1750 und die Encyclopédie der Aufklärung. Dieser Band untersucht eine Epoche, die durch die Stärkung zentraler Regierungen und den Aufstieg des modernen Totalitarismus, die Verbreitung von Beobachtungs- und Aufzeichnungstechnologien, die Entwicklung des kontinentalen und interkontinentalen Verkehrs, die wachsende Dominanz der Naturwissenschaften und das Entstehen umfangreicher kollektiver Projekte geprägt war. Diese Entwicklungen beeinflussten den Wissensbereich tiefgreifend und hoben lang anhaltende historische Tendenzen auf eine neue qualitative Ebene, die Fortschritt, aber auch Konflikte zwischen gegensätzlichen Kräften und Wissensverluste mit sich brachte. Burke behandelt unter anderem die Gegensätze zwischen Spezialisierung und Demokratisierung, Nationalismus und Internationalismus, Eigentumsrechten und allgemeiner Zugänglichkeit sowie nützlichem Wissen und reiner Gelehrsamkeit. Außerdem untersucht er das Verhältnis zwischen Zentrum und Peripherie, unabhängig davon, ob das Zentrum von der akademischen Welt, den Naturwissenschaften, modernen Metropolen oder Westeuropa gebildet wird.
Informationen
Author: Burke Peter
Language: Tschechisch
Publication date: 1. Mai 2013
Manufacturer: Nakladatelství Karolinum
Genres: Gesellschaft und Politik, Bücher, Fach- und technische Literatur, Sozialwissenschaften
Type: Bücher - Taschenbuch
Pages: 406
ISBN/EAN: 9788024620466

