Beschreibung
Monarchische Macht im Mittelalter. Legitimität – Attribute – Repräsentanten. Die gesellschaftliche Ordnung im Mittelalter wurde vom Monarchen (Herrn, Fürsten, König) mit Hilfe seines Gefolges, ursprünglich einer Kriegerarmee, gesichert, aus der sich ein privilegierter Adel entwickelte, der an der Macht beteiligt war. Großmähren war noch kein vollständig entwickelter mittelalterlicher Staat, besaß aber bereits dessen grundlegende Attribute. Die vollständige monarchische Macht, nach deutschem Vorbild, wurde mithilfe einer durchdachten Kirchenorganisation und der Christianisierung durch den Gründer des Königreichs Ungarn, Stephan I., etabliert. Die wechselvolle Entwicklung und praktische Anwendung der monarchischen Macht lassen sich anhand mehrerer charakteristischer Parameter nachvollziehen: Besitz von Burgen, Organisation des Heeres sowie königliche Güter und Einkünfte. Ab dem 13. Jahrhundert wandelte sich der patrimoniale ungarische Staat allmählich in eine gewählte Ständemonarchie. Der Monarch suchte die Unterstützung der Magnaten durch umfangreiche Schenkungen und die Vergabe von Ämtern zu sichern, die ihm zunehmend gefährlich wurden. Gleichzeitig schrumpfte sein Besitz. Die Fähigkeit, zwischen verschiedenen Interessen zu navigieren, erforderte eine talentierte, charismatische und zugleich pragmatisch denkende Persönlichkeit. Fähige Monarchen waren dazu in der Lage…
Information
Author: Štefánik Martin
Language: Slovak
Publication date: 1. Januar 2022
Manufacturer: Centrum spoločných činností SAV, vvi, org zložka VEDA, vydavateľstvo SAV
Genres: Bücher, Fremdsprachige Bücher, Slowakische Literatur
Type: Gebundene Bücher
Pages: 384
ISBN/EAN: 9788022419765

