Beschreibung
Ein renommierter britischer Historiker der US-Geheimdienste untersucht, wie die CIA aus antiimperialistischen Idealen entstand, sich aber rasch zu einem Instrument eines neuen verdeckten Imperiums in Amerika und Übersee entwickelte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Vereinigten Staaten als dominierende Weltmacht da. Um ihren neuen globalen Status zu untermauern, gründeten sie 1947 die CIA zur Analyse ausländischer Geheimdienstinformationen. Doch innerhalb weniger Jahre war die Behörde in andere Operationen verwickelt: Sie stärkte proamerikanische Regierungen, stürzte nationalistische Führer und überwachte antiimperialistische Dissidenten in den USA. Der Kalte Krieg war ein offensichtlicher Grund für diesen Wandel – aber nicht der einzige. In „Die CIA“ schildert der gefeierte Geheimdiensthistoriker Hugh Wilford anhand jahrzehntelanger Forschung, wie die CIA Teil eines größeren Ganzen ist: der Geschichte des westlichen Imperiums. Während sich junge CIA-Offiziere wie T. E. Lawrence als britische Agenten des Imperialismus sahen, nutzten aufeinanderfolgende US-Präsidenten die verdeckten Befugnisse der Behörde, um Interventionen im Ausland vor postkolonialen Ausländern und antiimperialistischen Amerikanern gleichermaßen zu verbergen. Selbst die weltweite Terroristenjagd der CIA nach dem 11. September war von den Geistern vergangener Imperien überschattet. Umfassend, originell und…
Information
Author: Wilford Hugh
Publication date: 6. Juni 2024
Manufacturer: John Murray Press
Genres: Englische Literatur, Bücher, Fremdsprachige Bücher, Geschichtsbücher auf Englisch, Sachliteratur in englischer Sprache
Type: Bücher - Taschenbuch
Pages: 366
ISBN/EAN: 9781399816854

