Beschreibung
Von der Entstehung der ersten Enzyklopädie bis zu Wikipedia bietet der preisgekrönte Autor Simon Winchester einen brillanten und umfassenden Einblick darin, wie Menschen Informationen und Daten erwerben, bewahren und weitergeben und wie die Technologie unser Leben und Denken weiter verändert. Da heute jedes Thema auf Knopfdruck eines Smartphones sofort verfügbar ist, fragt er, was unseren Gehirnen noch zu tun bleibt. Riskieren wir unsere Denkfähigkeit, wenn wir Mathematik, Kartenlesen und das Auswendiglernen aufgeben? Könnte die Entleerung unseres Geistes uns schließlich unfähig machen, über Dinge nachzudenken? Winchester untersucht, wie Menschen Wissen durch Bildung, Journalismus, die Erstellung von Enzyklopädien, Museumspraxis, Fotografie und Rundfunk erworben, gespeichert und verbreitet haben. Seine Reise reicht von den Keilschriften Babylons und den Museen der Antike über Gutenberg, Google, Wikipedia und künstliche Intelligenz bis zum Mundaneum, der umfangreichen viktorianischen Sammlung all dessen, was jemals bekannt war und die heute in einem feuchten Keller im Norden Belgiens untergebracht ist. Dieses Buch steckt voller seltsamer und faszinierender Details. Der tiefgehende Blick auf das Lernen und den menschlichen Geist fragt, was aus rationalen Menschen wird. Welchen Wert hat Wissen, wenn es zu einem Mangel an Nachdenken führt, und was ist Information ohne Weisheit? Gilt René Descartes’ „Ich denke, also bin ich“ noch immer? Und wie wird die Welt aussehen, wenn niemand in ihr weise ist?
Informationen
Autor: Winchester Simon
Erscheinungsdatum: 25. April 2024
Genres: Englische Literatur, Bücher, Fremdsprachige Bücher, Geschichtsbücher auf Englisch, Sachliteratur in englischer Sprache
Typ: Bücher - Taschenbuch
Seiten: 415
ISBN/EAN: 9780008484422

